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Erster Familienurlaub?
So gelingt`s am Campingplatz
11. Oktober 2020

Nähe zur Natur, zeitliche und räumliche Flexibilität, ein sicheres und gleichzeitig abwechslungsreiches Umfeld, oft günstig – Urlaub auf dem Campingplatz ist ideal für Familien. "Die Wahl des richtigen Platzes spielt insbesondere für Einsteiger eine wichtige Rolle", sagt Tomas Mehlmauer, Präsident des Österreichischen Camping Clubs (ÖCC). "In Österreich gibt es viele sehr kinderfreundliche Campingplätze mit umfangreichem Angebot von Spielplatz über Pool bis Animation."

Expertentipps für Neueinsteiger
Ein gutes Zelt ist schnell aufgebaut und hat genug Platz für die ganze Familie. Tunnelzelte beispielsweise haben ein geringes Gewicht und sind gleichzeitig geräumig – sie eignen sich ideal für den ersten Familienausflug. "Die Wassersäule sollte mindestens 5.000 Milliliter betragen", empfiehlt der ÖCC-Experte. "Aber Achtung: Je höher die Wassersäule, desto weniger atmungsaktiv ist das Zelt und es muss häufiger gelüftet werden."

Hochwertige Zelte sind reißfest, doppelt genäht und mit leichten Stangen oder Tubes (aufblasbaren Schläuchen) ausgestattet. "Die Schlafunterlage muss den Körper auf dem kühlen Boden warm halten. Eine gute Investition sind selbstaufblasende, rückenschonende Matten", erklärt Mehlmauer. Der Schlafsack sollte der Außentemperatur entsprechend gewählt werden und nicht zu dick sein. Für Babys und Kleinkinder gibt es eigene Schlafsäcke mit abnehmbaren Ärmeln. Babys sollten in kühlen Nächten außerdem eine Haube tragen.

Einstieg ins Campingleben
Für einen sanften Einstieg ins Campingleben eignen sich auch die immer beliebter werdenden Mobilheime: Sie bieten viel Komfort und sind mit nützlichen Utensilien, teilweise sogar luxuriös, ausgestattet. Dadurch wird auch die Anreise erleichtert – man benötigt weniger Ausstattung wie bspw. Geschirr. "Während man jedoch mit dem Zelt auch in der Hochsaison oftmals einen freien Platz zum Campen findet, sollte man ein Mobilheim unbedingt rechtzeitig reservieren", rät der ÖCC-Experte.

Maximale Flexibilität bieten Wohnwagen und Reisemobile. Zu beachten ist dabei nur, dass die Strecken nicht zu lang sind und der Standort nicht täglich gewechselt wird – so wird der Urlaub, gerade für kleine Kinder, weniger strapaziös. Bei Reisemobilen ist der Grundriss wichtig – praktisch ist, wenn jedes Kind, z. B. im Stockbett, sein eigenes Rückzugsgebiet hat und die Eltern im Alkoven schlafen. "Und man sollte vorab unbedingt testen, ob der Baby- bzw. Kindersitz auf die Sitzbank passt", sagt Mehlmauer.


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Quelle: Österreichischer Camping Club / Bild: ©BettinaF/pixelio.de)

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